TRIXI GRONAU Manufaktur · Wissen
Leder hat mich schon immer fasziniert. Jede Haut besitzt ihre eigene Farbe, ihren eigenen Griff und ihre eigene Struktur. Selbst zwei Häute derselben Lederart können unterschiedlich wirken. Genau das macht das Material für mich interessant.
Schon lange bevor ich eigene Lederprodukte entwickelte, gehörte Leder zu meinem persönlichen Stil. Bei Pyrate Style in Hamburg ließ ich mir von Holger und Fritz besondere Stücke anfertigen. Für eine Feier entstand zum Beispiel eine schwarze Lederjacke mit goldenen Intarsien, dazu ein schwarzer Minirock mit Conchas.
Auch heute interessiert mich nicht nur die Farbe, sondern die gesamte Ausstrahlung einer Haut. Manchmal sehe ich ein Leder und weiß sofort, dass ich damit arbeiten möchte, obwohl das spätere Produkt noch gar nicht feststeht.
In unserer Manufaktur entstehen daraus Bücher, Fotoalben, Organizer, Portemonnaies, Lederkuverts, Schlüsselanhänger und weitere Einzelstücke und Kleinserien.
Besondere Häute möchte ich möglichst selbst sehen und anfassen. Wenn ich etwas Außergewöhnliches suche, fahre ich zu Lederhändlern in Hamburg oder Offenbach. Dort entscheide ich direkt vor der Haut. Ich sehe die tatsächliche Farbe, kann Oberfläche und Griff beurteilen und erkenne, wie groß die für mein Produkt nutzbaren Bereiche sind.
Bei klassischen Ledern arbeite ich auch mit Farb- und Materialmustern. Diese Muster habe ich bei mir und kann daraus auswählen und anschließend die gewünschte Qualität bestellen.
Manchmal fahre ich außerdem zu Ledermessen nach Mailand, insbesondere wenn ich außergewöhnliche oder exotische Häute suche. Dabei habe ich auch gelernt, dass Sonderfarben nicht immer genau so eintreffen, wie man sie bestellt hat. Bei italienischen Lieferanten kann die Antwort auf eine Farbabweichung sinngemäß schon einmal lauten: „Scusi, ist doch aber auch schön.“ Und manchmal ist es tatsächlich schön. Es ist aber eben anders.
Für mich gehört auch das zu Leder: Ein Naturmaterial lässt sich nicht in jeder Einzelheit normieren.
Nicht jedes schöne Leder eignet sich für jedes Produkt. Zuerst frage ich mich, was das fertige Stück später aushalten muss. Ein Gästebuch, das öffentlich ausliegt und von vielen Menschen benutzt wird, darf zum Beispiel keine zu empfindliche Oberfläche haben. Bei einem Schlüsselanhänger gelten ähnliche Anforderungen: Er wird ständig angefasst, liegt in Taschen und begleitet seinen Besitzer im Alltag.
Auch die Stärke des Leders spielt eine Rolle. Ist eine Haut zu dick, können wir sie gegebenenfalls schärfen. Dabei muss ich aber prüfen, ob das Leder nach dem Schärfen seinen Charakter und seine gewünschten Eigenschaften behält.
Soll ein Name, Monogramm oder Motiv geprägt werden, kommt noch eine weitere Frage hinzu: Lässt sich dieses Leder sauber prägen?
Die Materialentscheidung entsteht deshalb immer aus dem Zusammenspiel von Gestaltung, Haptik, Verarbeitung und späterer Verwendung.
In unserer Werkstatt arbeite ich mit unterschiedlichen echten Ledern. Dazu gehören unter anderem Kalbs- und Rindleder, Ziegenleder, Nappaleder, Futterleder sowie besondere Leder wie echte Schlange beziehungsweise Python, Krokodil, Alligator und Lachsleder. Auch Rochenleder habe ich selbst verarbeitet und getestet.
Dabei ist wichtig: Nicht jede Bezeichnung, die wie eine exotische Lederart klingt, bedeutet automatisch, dass es sich um die Haut dieses Tieres handelt. Es gibt echtes Reptilienleder ebenso wie Kalbs- oder Rindleder mit Reptilienprägung und lederähnliche Bezugsmaterialien mit entsprechenden Oberflächen.
Diese Unterschiede kennzeichnen wir bewusst.
Kalbsleder lässt sich sehr vielseitig einsetzen. Je nach Ausführung kann es weich und fein oder fester und stärker strukturiert sein. Wir verwenden es unter anderem für Bücher, Organizer und kleinere Lederwaren.
Rindleder wird ebenfalls in sehr unterschiedlichen Qualitäten hergestellt. Ein Beispiel dafür ist Dollaro.
Dollaro bezeichnet nicht die Tierart, sondern eine charakteristische, körnig geprägte Oberfläche. Als Grundmaterial wird in der Regel Rindleder verwendet.
Ich spreche deshalb bewusst von Dollaro-Prägung und nicht einfach von natürlicher Narbung.
Die Struktur gibt dem Material Charakter und kann Gebrauchsspuren weniger deutlich sichtbar machen als eine vollkommen glatte Oberfläche.
Tejus bezeichnet bei unseren Arbeiten echtes Leder mit Eidechsenprägung, nicht echte Eidechsenhaut. Als Grundmaterial wird häufig feines Kalbs- oder Jungrindleder verwendet; die typische Schuppenstruktur wird in die Oberfläche geprägt.
Damit entsteht die Wirkung einer Reptilienoberfläche, ohne dass es sich um echtes Reptilienleder handelt. Für mich ist genau diese Trennung zwischen Grundmaterial und Oberfläche wichtig.
Dakar verwenden wir für Kalbsleder mit Croco-Prägung. Die Oberfläche erinnert an Krokodil, das Grundmaterial bleibt Kalbsleder.
Auch hier zeigt sich: Die Optik allein sagt nichts Sicheres über die Tierart aus.
Mamba ist bei uns recyceltes Leder beziehungsweise Lederfaserstoff mit Schlangenprägung.
Recyceltes Leder entsteht aus Lederresten, die zerkleinert und mit Bindemitteln wieder zu einem flächigen Material verbunden werden. Anschließend kann die Oberfläche beschichtet, gefärbt und geprägt werden. Auf starre Prozentangaben zur Zusammensetzung verzichten wir, weil sie je nach Hersteller und Qualität unterschiedlich sein können.
Bei unserem Mamba entsteht die Schlangenoptik durch die Prägung. Es handelt sich deshalb nicht um echtes Schlangenleder.
Neben geprägten Schlangenoberflächen verarbeite ich auch echtes Schlangen- und Pythonleder. Schlangenleder setze ich sehr vielseitig ein. Je nach Haut, Farbe und Stärke kann es für Bücher, Organizer, kleinere Lederwaren und andere Einzelstücke geeignet sein.
Gerade bei Python zeigt sich sehr schön, warum Lederprodukte häufig Unikate sind: Zeichnung, Schuppen, Farbwirkung und Haptik unterscheiden sich von Haut zu Haut. Eine bestimmte Haut lässt sich deshalb später nicht einfach identisch nachbestellen.
Krokodil und Alligator sind zwei unterschiedliche Lederarten, die wir auch so benennen. Ein konkretes Beispiel für echtes Krokodilleder ist unser KIM Mini Ring-Organizer in Braun. Bei solchen besonderen Häuten ist für mich entscheidend, dass Struktur und Größe der Haut zum späteren Produkt passen.
Bei Alligator bevorzuge ich eher kleinere Häute. Bei großen Häuten kann die Schuppenstruktur für kleine Gegenstände zu groß wirken. Deshalb verwende ich Alligator besonders gern für kleinere Lederteile und Details, bei denen die charakteristische Struktur gut zur Geltung kommt.
Ziegen- und Nappaleder können wir sowohl außen als auch innen einsetzen. Ein Beispiel ist unser Fotobuch Calla, bei dem Leder je nach Ausführung unterschiedliche Aufgaben übernehmen kann.
Futterleder verwende ich ausschließlich im Inneren eines Produktes.
Nappaleder schätze ich unter anderem wegen seines weichen Griffes. Es eignet sich außerdem als Grundlage für besondere Oberflächen und Drucke.
Eine meiner besonderen Materialvarianten war Nappaleder mit Zeitungsdruck. Ich habe daraus unter anderem Bücher, Lederkuverts und Portemonnaies gefertigt.
Mich reizt bei solchen Materialien der Gegensatz: Auf der einen Seite das weiche, klassische Leder, auf der anderen eine auffällige grafische Oberfläche. Dadurch entsteht ein Produkt, dessen Wirkung nicht allein durch seine Form bestimmt wird, sondern bereits durch das Material.
Neben natürlichen und geprägten Oberflächen arbeite ich gern mit außergewöhnlichen Veredelungen. Metallic-Leder habe ich für sehr unterschiedliche Produkte eingesetzt. Ich ordne solche Oberflächen keiner bestimmten Produktgruppe zu. Entscheidend ist, ob Farbe, Glanz, Gestaltung und spätere Verwendung miteinander harmonieren.
Das Gleiche gilt für Leder mit Perlmutt-Effekt beziehungsweise perlmuttartig veredelter Oberfläche. Solche Materialien setze ich dort ein, wo sie zum Entwurf passen.
Eine besonders spannende Lederart, mit der wir bereits vor vielen Jahren gearbeitet haben, ist Lachsleder.
Zu diesem Material kam ich durch einen Vertreter, der mich damals in meinem Geschäft besuchte. Er hatte gehört, dass ich für ungewöhnliche Materialien und neue Ideen aufgeschlossen sei und stellte mir Lachsleder vor. Das passte zu uns, und wir begannen damit zu experimentieren.
Verarbeitet habe ich Lachsleder unter anderem zu Timern, Portemonnaies, Büchern und Visitenkartenetuis. Einen Timer in einem Fliederton habe ich bis heute.
Ein konkretes Beispiel aus unserem Sortiment ist der MIRA Visitenkartenumschlag in echtem Lachsleder.
Bei dem von uns verwendeten Nanai-Lachsleder wird Lachshaut weiterverarbeitet, die als Nebenprodukt der Lachsverarbeitung anfällt. Der Hersteller beschreibt Nanaileder als 100 Prozent chromfrei gegerbt; bei den Varianten Mimosa und Kastanie erfolgt die Gerbung pflanzlich. Die natürliche Pigmentierung und charakteristische Struktur der Fischhaut bleiben sichtbar. Das Material ist dünn und leicht und wird vom Hersteller auch für Accessoires sowie Interior und Möbel beschrieben.
Für mich war gerade diese ungewöhnliche Kombination interessant: ein echtes Leder mit einer fast exotisch wirkenden Struktur, das sich deutlich von klassischen Kalbs-, Nappa- oder Rindledern unterscheidet.
Rochenleder fasziniert mich wegen seiner außergewöhnlichen, fast perlenartigen Oberflächenstruktur. Ich habe selbst damit experimentiert und unter anderem einen Mini-Timer daraus gefertigt.
Dabei zeigte sich jedoch sehr deutlich eine Grenze des Materials: Rochenleder ist ausgesprochen hart und lässt sich nur schwer sauber um Kanten und Ecken legen. Gerade bei einem Timer, bei dem das Bezugsmaterial exakt um die Buchdecke geführt werden muss, entsprach das Ergebnis deshalb nicht meinen Vorstellungen.
Für solche Anwendungen produzieren wir heute nicht mehr mit Rochenleder. Wenn überhaupt, sehe ich das Material eher bei kleinen, flächig eingesetzten Elementen oder Intarsien, bei denen es nicht stark um Kanten gelegt werden muss.
Im Showroom habe ich unter anderem eine Vase mit braunem Rochenleder und eine Box in cremefarbenem Rochenleder. Auch meine Uhr in Roségold mit pinkfarbenem Rochenleder zeigt sehr schön, warum mich diese Oberfläche ästhetisch bis heute fasziniert.
Ein wichtiger Teil meiner Materialarbeit ist auch das Weiterverwenden bereits vorhandener hochwertiger Materialien.
Vorhandene Persianermäntel sowie Lederjacken aus meiner privaten Sammlung verarbeite ich weiter. Zu den Lederjacken gehören unter anderem hochwertige Vintage- und Designerstücke von Armani, Versace, Chanel und Hermès sowie weitere besondere Stücke aus meiner über viele Jahre gewachsenen Vintage-Fashion-Sammlung.
Statt diese hochwertigen Materialien ungenutzt zu lassen, verwende ich sie für neue Einzelstücke und besondere Details. Für mich ist das echtes Upcycling: Ein bereits vorhandenes Material erhält eine neue Aufgabe und ein zweites Leben.
Ein konkretes Beispiel ist unser Notizbuch THEA. Sein grauer Persianer-Bezug stammt aus genau dem Mantel, den wir auch auf dieser Seite zeigen. In unserer Buchbinderei wurde das vorhandene Material weiterverarbeitet und erhielt als Notizbuch eine neue Aufgabe. So bleibt die Geschichte des ursprünglichen Materials sichtbar, obwohl daraus etwas völlig Neues entstanden ist.
Dabei ist wichtig, dass wir von vorhandenen Stücken aus meinem eigenen Bestand sprechen. Es geht nicht darum, neue Persianer oder Designerbekleidung einzukaufen, um sie anschließend zu zerlegen. Die genannten Markennamen beschreiben ausschließlich die Herkunft einzelner vorhandener Kleidungsstücke und keine Zusammenarbeit mit diesen Marken.
Neben echtem Leder verwenden wir auch andere Bezugsmaterialien. Eine wichtige Rolle spielt dabei Skivertex. Es ist ein spezielles Bezugsmaterial auf Papierbasis mit verschiedenen Beschichtungen und geprägten Oberflächen.
Für mich fühlt es sich nicht wie echtes Leder an, und ich möchte es deshalb auch nicht so bezeichnen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Skivertex nur eine preisgünstigere Ersatzlösung ist. Es besitzt eigene technische Vorteile.
Ein Kunde kann sich aus unterschiedlichen Gründen dafür entscheiden. Manchmal spielt der Preis eine Rolle, manchmal wird ausdrücklich eine vegane Alternative gewünscht. In anderen Fällen entscheidet schlicht die Farbe: Wenn ein Kunde einen ganz bestimmten Farbton benötigt und ich ihn in Leder nicht passend bekomme, kann ein anderes Bezugsmaterial die bessere Lösung sein.
Theoretisch lassen sich sehr viele unserer Produkte auch mit Skivertex oder vergleichbaren Bezugsmaterialien fertigen. Besonders interessant ist das Material für Boxen, Verpackungen und runde Teile. Einige Qualitäten sind dünner als Leder und lassen sich dadurch leichter um Rundungen und Kanten verarbeiten.
Auch in der Werkstatt ist die Verarbeitung teilweise unkomplizierter. Gelangt beispielsweise Klebstoff auf eine geeignete Skivertex-Oberfläche, lässt er sich häufig leichter entfernen als von einem empfindlichen Leder.
Für unsere Leder-Schlüsselanhänger verwende ich Skivertex dagegen nicht einfach als direkten Ersatz, wenn das Material für Konstruktion und Beanspruchung zu dünn ist. Die Materialwahl richtet sich immer nach dem Produkt.
Gerade bei strukturierten Materialien ist eine eindeutige Bezeichnung wichtig. Eine Croco-, Lizard-, Galluchat- oder andere exotisch wirkende Oberfläche sagt zunächst etwas über das Erscheinungsbild aus, aber nicht automatisch über das Grundmaterial.
Bei TRIXI GRONAU unterscheiden wir deshalb zwischen echter Tierhaut, echtem Leder mit geprägter Oberfläche, recyceltem Leder beziehungsweise Lederfaserstoff und lederähnlichem Bezugsmaterial wie Skivertex.
Bei unseren Buch- und Bezugsmaterialien sind Bezeichnungen wie Lizard, Iguana, Beluga und Galluchat in bestimmten Linien Skivertex-Oberflächen und bezeichnen dort kein echtes Tierleder. Auch Croco kann je nach Produkt entweder eine Prägung auf echtem Leder oder eine Skivertex-Oberfläche sein. Deshalb muss der konkrete Info-Tab eines Produktes immer erhalten und geprüft werden.
Neben Skivertex gibt es in unserem Sortiment weitere lederähnliche Bezugsmaterialien. Kanuba verwenden wir als lederähnliches Velour-Bezugsmaterial, Quinel als nappalederähnliches PU-Bezugsmaterial. Auch hier gilt: Wir nennen diese Materialien nicht einfach Leder, sondern beschreiben sie so, wie sie technisch tatsächlich aufgebaut sind.
Glattes Leder lässt sich in der Regel leichter und klarer prägen als ein Leder, dessen Oberfläche bereits stark strukturiert ist. Je tiefer eine vorhandene Prägung oder Struktur ist, desto schwieriger wird es, eine zusätzliche Schrift oder ein Motiv sauber sichtbar zu machen.
Das ist besonders bei der Personalisierung wichtig. Wenn ein Kunde Initialen, einen Namen oder ein Motiv wünscht, prüfe ich deshalb nicht nur Farbe und Lederart. Ich beurteile auch die Oberfläche und entscheide, ob sich die gewünschte Prägung auf diesem Material technisch und gestalterisch überzeugend umsetzen lässt.
Bei neuen oder ungewöhnlichen Kombinationen gehört ein Probedruck für mich dazu.
Leder ist ein Naturprodukt. Eine bestimmte Pythonhaut, ein außergewöhnlicher Farbton oder eine besondere Oberflächenstruktur kann später nicht unbedingt identisch wiederbeschafft werden.
Selbst wenn ich dieselbe Lederart erneut bestelle, können Haptik, Zeichnung und Farbwirkung anders sein. Genau das gehört für mich zum Reiz des Materials.
Viele unserer Lederarbeiten sind deshalb echte Einzelstücke oder entstehen nur in sehr kleinen Stückzahlen. Wenn eine besondere Haut verarbeitet ist, kann genau diese Kombination aus Farbe, Struktur und Griff möglicherweise nie wieder entstehen.
Das ist kein Fehler des Materials. Das ist sein Charakter.
Meine Auswahl beginnt nicht mit der Frage, welches Leder gerade modern ist. Ich möchte wissen, ob ein Material zu dem Produkt passt, ob es sich gut verarbeiten lässt, ob es den späteren Gebrauch aushält und ob es eine besondere Ausstrahlung besitzt.
Manchmal ist die richtige Lösung ein feines Nappaleder. Manchmal Python, Krokodil oder Alligator. Manchmal ein geprägtes Kalbsleder, Lachsleder oder ein ungewöhnliches Metallic-Leder. Und manchmal ist Skivertex für die Aufgabe geeigneter als eine Lederhaut.
Das Material muss nicht nur schön aussehen. Es muss für das Stück richtig sein.
Nein. Bei unseren Tejus-Ledern handelt es sich um echtes Leder mit Eidechsenprägung, nicht um echte Eidechsenhaut.
Nein. Dakar verwenden wir als Bezeichnung für Kalbsleder mit Croco-Prägung.
Nein. Unser Mamba ist recyceltes Leder beziehungsweise Lederfaserstoff mit Schlangenprägung. Daneben verarbeiten wir auch echtes Schlangen- und Pythonleder.
Ja. Ein konkretes Beispiel für echtes Krokodilleder ist unser KIM Mini Ring-Organizer in Braun. Echtes Alligatorleder verwende ich gezielt, besonders für kleinere Lederteile und Details. Krokodil und Alligator werden bei uns nicht gleichgesetzt.
Nicht jedes Leder eignet sich gleich gut zum Prägen. Glatte Oberflächen sind meistens einfacher. Bei stark strukturierten oder bereits geprägten Ledern muss vorher geprüft werden, ob Schrift oder Motiv sauber sichtbar werden.
Nein. Skivertex ist ein lederähnliches Bezugsmaterial auf Papierbasis. Es besitzt andere Eigenschaften als Leder und kann für bestimmte Produkte, zum Beispiel Boxen und Rundungen, praktische Verarbeitungsvorteile haben.
Ja. Ich verwende unter anderem vorhandene Persianermäntel und hochwertige Lederjacken aus meiner eigenen Vintage-Fashion-Sammlung weiter und entwickle daraus neue Einzelstücke oder Details.