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Schals, Tücher & Cashmere

Cashmere Tücher, Schals und Bandanas für jede Jahreszeit. Vom kleinen Halstuch bis zur großen Stola, von ruhigen Naturtönen bis zu ausdrucksstarken Dessins. Hier finden Sie die Formate im Überblick und erfahren, welches zu welchem Anlass passt.

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Bandana, Tuch oder Schal: welches Format wofür

Die drei Formate unterscheiden sich nicht nur in der Größe, sondern in dem, was sie können. Wer das weiß, trifft die Wahl schneller.

Das Bandana misst 65 x 65 cm. Es ist das kleinste Format und das vielseitigste: klassisch um den Hals gebunden, im Haar, am Handgelenk oder als Detail an der Tasche. Es wärmt nicht, es setzt einen Akzent. Für Übergangstage und den Sommer.

Das Tuch liegt bei 140 x 140 cm quadratisch oder 180 x 120 cm rechteckig. Es lässt sich als Schal tragen, als Stola über die Schultern legen oder als Cape drapieren. Groß genug, um im Flugzeug oder im Zug als Decke zu dienen.

Der Schal ist mit 210 x 85 cm länglich geschnitten. Er wärmt am zuverlässigsten und lässt sich doppelt legen, locker hängen oder über die Schultern werfen. Das Format für den Winter.

Woran sich gute Cashmere Qualität erkennen lässt

Cashmere ist nicht gleich Cashmere. Drei Dinge machen den Unterschied.

Der Anteil. Ein Tuch aus 100 Prozent Cashmere fällt weicher und leichter als eine Mischung. Eine Mischung aus 50 Prozent Cashmere und 50 Prozent Wolle wärmt dafür kräftiger und ist strapazierfähiger. Beides hat seinen Platz, es kommt auf den Einsatz an.

Die Herkunft der Faser. Mongolisches Cashmere gilt als besonders fein, weil das Klima dort längere und dünnere Haare hervorbringt.

Die Verarbeitung. Unsere Schals werden in Nepal von Hand gefertigt und stammen aus zertifiziert fairer Produktion. Handarbeit erkennt man an den Kanten und daran, wie ein Tuch fällt.

Gutes Cashmere kratzt nicht. Wenn ein Tuch auf der Haut piekst, stimmt etwas mit der Faserlänge nicht.

Wie Cashmere lange schön bleibt

Cashmere ist pflegeleichter, als sein Ruf vermuten lässt. Es braucht nur das Richtige.

Lüften statt waschen. Nach dem Tragen über Nacht auslüften, dann reicht es, ein Tuch wenige Male pro Saison zu waschen.

Von Hand bei 30 Grad mit Wollwaschmittel oder Haarshampoo. Nicht reiben, nicht wringen. Das Wasser vorsichtig herausdrücken, das Tuch in ein Handtuch rollen und liegend trocknen lassen.

Liegend aufbewahren, nicht hängend. Auf dem Bügel zieht sich die Faser mit der Zeit lang. Im Schrank hilft Zedernholz oder Lavendel gegen Motten.

Kleine Knötchen sind normal. Sie entstehen durch Reibung und lassen sich mit einem Cashmere Kamm vorsichtig entfernen. Danach wirkt das Tuch wieder wie neu.

Die Marken in dieser Rubrik

Cute Stuff steht für Cashmere mit Charakter: florale Dessins wie Dahlia und Ginko, Leo Muster in ungewöhnlichen Farben, maritime Motive. Die Schals werden in Nepal handgefertigt, einige mit Stickerei im Kreuzstich.

Oyuna arbeitet mit mongolischem Cashmere und ruhigen Farbverläufen. Die Tücher sind großzuegig geschnitten und funktionieren ebenso als Plaid auf dem Sofa wie als Reisebegleiter.

Dazu passen unsere Brillenketten und Clutches.

Häufige Fragen zu Cashmere

Was ist der Unterschied zwischen Bandana, Tuch und Schal?

Das Bandana misst 65 x 65 cm und ist ein Accessoire für den Hals, das Haar oder die Tasche. Das Tuch ist mit 140 x 140 cm oder 180 x 120 cm deutlich größer und lässt sich als Stola oder Cape tragen. Der Schal ist mit 210 x 85 cm länglich und wärmt am besten.

Ist 100 Prozent Cashmere besser als eine Mischung mit Wolle?

Nicht besser, sondern anders. Reines Cashmere ist leichter und fällt weicher. Eine Mischung aus 50 Prozent Cashmere und 50 Prozent Wolle wärmt kräftiger und hält mehr aus. Für den täglichen Gebrauch im Winter ist die Mischung oft die praktischere Wahl.

Kratzt Cashmere?

Gutes Cashmere kratzt nicht. Die Faser ist feiner und länger als gewöhnliche Schafwolle und liegt deshalb glatt auf der Haut. Wenn ein Tuch piekst, liegt das an kurzen Fasern oder einem hohen Wollanteil.

Wie wasche ich ein Cashmere Tuch?

Von Hand bei 30 Grad mit Wollwaschmittel oder mildem Haarshampoo. Nicht reiben und nicht wringen. Das Wasser herausdrücken, das Tuch in ein Handtuch rollen und dann liegend trocknen lassen. Zwischendurch reicht es, das Tuch über Nacht auszulüften.

Warum bilden sich kleine Knötchen?

Knötchen entstehen durch Reibung, etwa am Mantelkragen oder am Taschenriemen. Das ist kein Mangel, sondern bei Naturfasern normal. Mit einem Cashmere Kamm lassen sie sich vorsichtig abnehmen.